Teambuilding: das WIR-Gefühl im Büro

Teambuilding ist in aller Munde: zu Recht! Denn: Unternehmensziele werden am besten durch eine engagierte und effiziente Zusammenarbeit aller Mitarbeiter erreicht. Diese ist erfolgreich, wenn Motivation und das Zusammengehörigkeitsgefühl stimmen. Schön und gut, aber sie fallen nicht vom Himmel: Notwendig dafür sind klar definierte Funktionen und Aufgaben aller Teammitglieder, gemeinsame Ziele und zuletzt auch das persönliche Engagement jedes Einzelnen. Toller Nebeneffekt: Aus Kollegen wird ein Team und das stärkt auch die Mitarbeiterzufriedenheit – zufriedene Mitarbeiter führen ebenso zu zufriedenen Kunden!

Immer im Visier: Das gemeinsame Ziel

Eine Blume macht noch keinen Frühling. So ist es auch bei der Arbeit, schließlich macht eine Gruppe von Mitarbeitern noch lange kein Team. Darum ist es wichtig, aus den einzelnen Zielen gemeinsame zu vereinbaren. Das ist aber nur dann möglich, wenn jedes Teammitglied die Hauptmessage verinnerlicht hat „Es kommt auf jeden an – jeder Beitrag zählt.“ Persönliches Engagement spielt da eine zentrale Rolle: Denn die besten Tipps nutzen ohne Umsetzung recht wenig. Gemeinsame Ziele erreichen, Rückhalt geben und bekommen, ein authentisches Vorbild vor Augen – meist lässt sich auf diesem Weg auch die sonst schwer zu packende Größe „persönliches Engagement“ positiv beeinflussen.

Keine Sorge, nur wenige Menschen sind geborene Teamplayer. Das Zugehörigkeitsgefühl kann trainiert und ausgebaut werden. Die Maßnahmen sind simpel: Planen sie beispielsweise im Team eine eigene Veranstaltung, wobei jedes Teammitglied eine konkrete Aufgabe bei der Organisation hat. Die Teamleitung weist jedem eine konkrete Aufgabe (Getränke, Deko, Essen, Musik etc.)  zu und erreicht schon damit große Wirkung: Alle sind miteinbezogen, das stärkt das WIR-Gefühl. Nach der gemeinsam organisierten Veranstaltung kann dann noch mal zusammengefasst werden, was besonders gut lief und was verbessert werden kann.

Zusammenarbeit = Zusammen + Arbeit

Tragen und getragen werden – das ist der Kern jedes Teams. Sportaktivitäten eignen sich besonders gut dazu. Von einfachen Mannschaftsspielen über Gesellschafts- und Gruppenspielen bis hin zum gemeinsamen Kampfsport- oder Survival-Workshop: Die Möglichkeiten sind vielfältig und für jedes Budget ist etwas dabei. Es ist nicht entscheidend, was man zusammen macht – wichtig ist, dass alle dabei sind! Im Mittelpunkt jeder Teamgeist-Maßnahme sollte die Erfahrung stehen, sich untereinander auf andere Art und Weise als bei der Arbeit kennenzulernen. Hilfe und Wertschätzung sowohl zu bekommen, als auch zu signalisieren ist ebenso ein wichtiger Punkt.
Nehmen Sie sich Zeit für die Planung und die Durchführung dieser Aktivitäten, so dass alle Teilnehmenden die Gelegenheit erhalten, Gruppenerfolge und Gruppenrückhalt emotional zu erfahren, ganz unabhängig von körperlicher Verfassung, Geschicklichkeit und Wissensstand.
Wiederholen Sie die Maßnahmen zwei- bis dreimal im Jahr denn: Nicht alle Teammitglieder tauen gleichermaßen schnell auf und gerade in relativ neu zusammengestellten Teams kann etwas mehr Zeit zum Kennenlernen nicht schaden. Auch über die Kennenlernphase hinaus sind die Maßnahmen wichtig, da gemeinsame Erfahrungen das Zusammengehörigkeitsgefühl festigen und weiterentwickeln.

Herzblut ist ansteckend – Seien Sie selbst der motivierteste Teamplayer

Die Menschen um sich herum zu motivieren –gerade wenn sie für oder mit uns arbeiten sollen – ist oft eine Hürde, denn meistens muss man erst einmal den eigenen Schweinehund überwinden bevor man andere anspornen kann.  Nicht umsonst engagieren viele Unternehmen professionelle Coachs und Berater, die dafür über das nötige psychologische, sozialpädagogische und emotionale Knowhow verfügen. Wer nicht die nötigen Kapazitäten hat, soll die Hauptmessage verinnerlichen und selbst der motivierteste Teamplayer sein, denn Motivation färbt ab und spornt andere auch an. Für die Praxis ist eine offene Kommunikation wichtig: Es reicht nicht, mittels Flipchart oder PowerPoint eine To-Do-Liste abzuarbeiten. Kommunizieren Sie offen und ehrlich: Wo liegen die Besonderheiten und Herausforderungen der Arbeit? Wo wird’s spannend und wo heißt es eher Augen zu und durch? Bei dem Austausch ist aber darauf zu achten, dass jedes Teammitglied ernst genommen wird und Wertschätzung für seine Ideen und Beiträge erfährt. Auf diese Weise fühlt sich jeder miteingebunden und mitverantwortlich für den Erfolg.

Wie funktioniert Teambuilding in Ihrem Unternehmen? Wo sehen Sie die größten Chancen und Herausforderungen? Tauschen sie Ihre Erfahrungen mit uns aus – jeder Beitrag ist willkommen!

Kommentare

  1. Ich stimme zu, dass man ein motivierter Teamplayer sein muss, wenn es um Teambuilding geht. Man muss mit seinem Beispiel führen. Teambuilding-Aktivitäten sind immer gut für die Stimmung der Mitarbeiter.

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