SEO für die Bildersuche

SEO für Bildersuche: Optimierung von Bildern für bessere Sichtbarkeit

Deine SEO-Maßnahmen sind entscheidend für den Erfolg deiner Website. Während viele Website-Betreiber sich hierbei intensiv auf die Anpassung von Textinhalten konzentrieren, vernachlässigen sie oft die Bedeutung der Bildoptimierung. Bilder spielen jedoch eine entscheidende Rolle für das Nutzererlebnis und können einen erheblichen Einfluss auf die Sichtbarkeit deiner Website in den Suchergebnissen haben. Erhalte nachfolgend einen genaueren Einblick in die Optimierung von Bildern für eine bessere Sichtbarkeit in der Bildersuche.

Warum ist die Optimierung von Bildern wichtig?

Die Bildersuche hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Viele Internetnutzer suchen nicht mehr nur nach Textinhalten, sondern verwenden auch die Bildersuche, um gezielt nach visuellen Informationen zu suchen. Aus diesem Grund kann die Optimierung von Bildern einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie gut eine Website in den Suchergebnissen abschneidet. Dabei durchforstet der Googlebot nicht nur deine Website nach Textinhalten, sondern auch über die Linkstruktur deine verwendeten Bilder. Damit deine Bilder vom Googlebot gefunden und letztendlich in der Google-Bildersuche angezeigt werden, muss deine Website für die Google Crawler erreichbar sein. Darüber hinaus kann die Optimierung von Bildern auch dazu beitragen, die allgemeine Sichtbarkeit deiner Website zu verbessern. Suchmaschinen wie Google verwenden komplexe Algorithmen, um Websites zu bewerten und in den Suchergebnissen zu ranken. Dabei berücksichtigen sie nicht nur den Textinhalt einer Seite, sondern auch andere Faktoren, wie die Qualität und Relevanz der Bilder.

Tipps zur Optimierung von Bildern für die Bildersuche

Verwendung relevanter Dateinamen

Verwende für deine Bilder aussagekräftige Dateinamen, die das Thema des Bildes beschreiben. Vermeide dabei generische Dateinamen wie “image123.jpg” und verwende stattdessen Keywords, die das Bild und auch das Thema beschreiben. Zudem sollten die Wörter im Dateinamen nicht mit einem Leerzeichen getrennt werden, sondern ausschließlich mit einem Bindestrich. Wenn du mehrere Bilder auf deiner Website verwenden möchtest, solltest du darauf achten, dass alle Bilder das eine Keyword enthalten und unterschiedlich benannt sind. Sonst könntest du bei Google & Co. den Eindruck vermitteln, dass du Keyword-Stuffing (übermäßiges Verwenden von Keywords) betreibst. Je nach Platzierung des Bildes, bietet sich dir hier auch die Möglichkeit, Sekundär-Keywords einzubinden.

Optimierung des ALT-Textes

Der ALT-Text (alternativer Text) ist ein wichtiger Bestandteil der Bildoptimierung. Er dient dazu, Suchmaschinen und Nutzern mitzuteilen, worum es auf dem Bild geht, falls das Bild nicht angezeigt werden kann. Zudem ist der ALT-Text wichtig für Screenreader (Leseprogramme), da sich Blinde und sehbehinderte Menschen sich den ALT-Text vorlesen lassen können. Nutze daher die Möglichkeit, in deinem Backend-System deiner Website den ALT-Text zu pflegen und die Bild-Inhalte kurz in drei bis zehn Worten mit relevanten Keywords zusammenzufassen.

Wahl der richtigen Dateigröße

Große Dateien beeinflussen die Ladezeiten deiner Website stark und können diese verlangsamen, was sich dann wieder negativ auf dein Ranking in  den Suchergebnissen auswirken kann. Stelle daher sicher, dass deine Bilder optimal komprimiert sind, ohne deine Bildqualität zu beeinflussen. Besonders für deine mobilen Besucher spielt die Ladegeschwindigkeit eine entscheidende Rolle für die Aufenthaltsdauer auf deiner Website. Die optimale Dateigröße für deine Bilder im Content-Bereich liegt bestenfalls bei maximal 200 KB. Spezielle Tools können dir dabei helfen, deine Bilder optimal an diese Vorgaben anzupassen.

Betrachte die Bildqualität

Die Qualität deiner Bilder kann einen großen Einfluss darauf haben, wie gut du in deinem Google-Ranking abschneidest. Verwende daher hochwertige Bilder, die klar und ansprechend sind, um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass deine Bilder auch geklickt werden.

Keywords in Bildunterschrift platzieren

Keywords sind nicht nur wichtig, um deine Dateinamen und den ALT-text zu pflegen, sondern auch um eine passende Bildunterschrift zu wählen. Neben zusätzlichen Platz für deine Keywords bietet dir die Bildunterschrift auch die Möglichkeit für Vermerke zum Urheberrecht, falls das Bild nicht von dir selbst erstellt wurde.

Richtiges Dateiformat & Bildgröße wählen

Wähle immer ein geeignetes Dateiformat aus, welches dem Zweck des Bildes entspricht. Zudem muss das Format für deine Website und die meisten mobilen Geräte kompatibel sein. Grundsätzlich eignen sich dafür die folgenden Dateiformate: JP(E)G, PNG, WEBP, SVG. Die Bildgröße solltest du an dein Website-Design optimal anpassen und darauf achten, dass die Bilder nicht verpixelt werden. Es empfiehlt sich, dass das Bild weder zu groß noch zu klein ist, damit auch die optische Darstellung auf mobilen Endgeräten nicht wegen der Bildgröße darunter leidet. Derzeit gibt es noch keine Präferenz von Google für bestimmte Bildformate. Jedoch werden meistens Bilder mit einer Mindestlänge von 300 Pixeln und im Querformat bevorzugter in den Ergebnissen ausgespielt.

Alter des Bildes berücksichtigen

Suchmaschinen erkennen Bilder anhand verschiedener Bildparameter. Unter anderem wird hier auch das Alter des Bildes ausgelesen. Demnach werden Bilder, die jünger sind, als interessanter und zeitgemäßer für Google und Co. wahrgenommen. Dies funktioniert natürlich nur mit neuen Bildern, welche noch nie im Web veröffentlicht wurden, ansonsten ist Google das richtige Datum bereits bekannt.

Bildung einer Bild Sitemap

Eine Bild Sitemap ist eine spezielle Art von Sitemap, die Suchmaschinen dabei unterstützt, alle Bilder auf deiner Website zu indexieren. Durch das Bereitstellen einer Bild Sitemap kannst du sicherstellen, dass deine Bilder von den Suchmaschinen gefunden und in den Suchergebnissen bei Google & Co. angezeigt werden.

Anpassung umliegender Text

Der umliegende Text sollte immer eine Bezug zu deinem verwendeten Bildmaterial haben, da dieser ebenfalls bei der Bestimmung der Relevanz des Bildes eine tragende Rolle spielt. Daher sollte der erste Absatz beim Bild, sowie die nächstgelegene Überschrift ebenfalls das gleiche Keyword enthalten.

Deine Schritte zur Bildoptimierung

  1. Prüfe jedes Bild auf inhaltliche Stärke und verwende möglichst eigenes Bildmaterial. 
  2. Achte bei der Erstellung und Anpassung deiner Bilder auf das Format und deinen Webseite-Stil. 
  3. Wähle einen sinnvollen Dateinamen. 
  4. Speichere deine Bilder in einem kompatiblen Dateiformat ab. 
  5. Achte darauf, dass die Größe deiner Datei passt. Ansonsten komprimiere deine Datei entsprechend der Vorgaben. 
  6. Achte darauf, dass dein Bild beim Hochladen im Backend-System den Dateinamen beibehält.
  7. Pflege deinen ALT-Text und verwende geeignete Keywords. 
  8. Platziere das Bild auf deiner Website und passe den umliegenden Text entsprechend an. 
  9. Überprüfe regelmäßig die Inhalte deiner Website auf Relevanz und Aktualität.

Welche Tools eignen sich für SEO bei der Bildsuche?

Neben umfassenden Möglichkeiten & Eigenschaften können dir die folgenden Tools vor allem in Bezug auf die Optimierung deiner Bilder für SEO-Zwecke enorm weiterhelfen.

  • Audisto Crawling: Ergänze vorhandene Sitemaps mit Bild-Infos oder lege separate Bilder Sitemaps an. Der Crawler widmet sich zudem der Bewertung von Bildern, Videos, Audios und deren Links. Bildmaterial kann also gezielt auf Alt-Attributen und Definitionen geprüft werden.
  • Screaming Frog SEO Spider: Alle Bilder und Bilder-URLs können angezeigt werden. Es wird zudem markiert, wo noch der Alt-Text fehlt. Eine Generierung von Sitemaps ist einfach möglich. Per Rückblick wird dir eine Anzeige der bereits verbesserten Positionen angezeigt. 
  • Ryte: Überprüfe, ob deine Inhalte ausgewogen sind und ausreichend Bildmaterial eingefügt wurde. Das Tool prüft zudem, ob deine Bilder eine gute Auflösung haben und Dateigröße und Format passend sind. In übersichtlichen Reports kannst du alle Attribute bequem einsehen und gezielt ändern.

Fazit

Die Optimierung von Bildern für die Bildersuche ist ein wichtiger Aspekt im Bereich von SEO und bietet dir ein großes Potenzial für deine Strategie. Durch die Implementierung dieser Tipps kannst du als Website-Betreiber die Sichtbarkeit deines Unternehmens und deiner Bilder in den Suchergebnissen verbessern und mehr organischen Traffic auf deine Website lenken. Zudem liefern aussagekräftige Bilder deinen Besuchern einen zusätzlichen Mehrwert, sorgen für eine gute Lesbarkeit und erhöhen die Nutzerfreundlichkeit auf deiner Website.


Genderdisclaimer: In diesem Blog werden geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet, um den Lesefluss zu erleichtern. Alle Bezeichnungen gelten jedoch für alle Geschlechter gleichermaßen. Unsere Absicht ist es, niemanden auszuschließen oder zu diskriminieren. Respekt und Inklusivität stehen bei uns im Mittelpunkt.

Kommentare

  1. Liebe Nadine,

    dein Beitrag „SEO für Bildersuche“ ist für mich gut verständlich und klar verfasst. Danke, dass du dem Leser solch gute Tipps an die Hand gibst. 🙂

    Liebe Grüße
    Marcus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert